„über“ günter erlemann

„[…] Günter Erlemanns Objekte sind, je nach Betrachtungsweise, Bilder oder Skulpturen. Sie zeigen nichts, stellen nichts dar außer sich selbst. Sie definieren sich allein durch die Materie und durch eine Oberflächenstruktur, die mit dieser Materie und damit, wie der Künstler sie begreift, aufs Engste zusammenhängt.

Bezeichnend hierfür sind die Arbeiten, die seit etwa 1994, nach Erlemanns Studium an der Freien Kunstschule in Mannheim entstanden sind. Der aus Erbach bei Heppenheim stammende und in Iffeldorf lebende Künstler hat sie mehrfach ausgestellt. Ein Exponat wurde u.a. von der „Kunsthalle Mannheim“ angekauft.

Es handelt sich meist um Tafelbilder, gefertigt in variierenden Mischtechniken auf Sperrholz, in Gipsgetränkter Leinwand, aus Wachs, Blei, Erde und vielen Materialien mehr. Das Entscheidende sind die unterschiedlichen optischen und haptischen (tastbaren) Qualitäten, in denen die ständig wechselnden, oft stark gegensätzlichen Werkstoffe in immer neuer Weise eindrücklich wirken.“[…]

                                         Südd. Zeitung Nr. 193 TW, 23.08.2000